Kurzgeschichten

Die Spinne
( man mag mir nicht glauben doch genauso hat es sich abgespielt und mehr gibt es dazu nicht zu sagen)

Ort| Hampi in meinem Zimmer |

Zeit| vor ca.3Wochen zwischen 12Uhr nachts und 6 uhr morgens|

Ein Summen ertoent .Ein Moskito setzt sich auf meinem arm mit der flachen Hand erklaere ich ihm das er nicht willkommen ist. Es ist dunkel Ich setze mich auf schalte das Licht ein ich suche nach der Moskitocreme. Mein Blick schweift durchs Zimmer gemuetlich und chaotisch Buecher Gewand :Krims Krams und alles durcheinander Ich hebe Gewand auf und veraendere dessen Standort. Moment was ist das? Ah gefunden. zufrieden trage ich das Mittel auf. Da sehe ich an der gegenueber liegenden Wand eine Spinne sitzen! Zuerst erschrocken doch dann fasziniert! Cool!!!!! Ein riesiges Tier fast so gross wie meine Hand außerdem braun und behaart so aehnlich wie ne Tarantel .Ich schnapp mir die Kamera und mach 2Fotos.

Nun ich mag Spinnen wenn sie Moskitos fressen und dass weit von meinem Schlafplatz entfernt. Genau das sollte auch diese tun. Zuerst oeffne ich die Tuer mit einer Zeitung in der Hand will ich sie hinausscheuchen. Vorsichtig stupse ich die Spinne an sie bewegt sich ein paar Schritte in Richtung Tuer. Fein. Und das ganze noch einmal. Ploetzlich spritzt eine Fluessigkeit aus der Spinne auf meinen Arm! Au! Scheiße das brennt. Auuua!!!!!!!! Ueberrascht stolpere ich ein paar Schritte rueckwaerts und halte die Wunde.

Irgendein Schleim brennt sich in meine Haut Verflixt das schmerzt und die Stelle schwillt bereits an! Scheisse das gibts doch nicht!! Das ist ihr Ende ! Ich schnappe mir ein Buch und lass es auf die Spinne zufliegen. Doch das Tier ist fix und so verfehlt das Geschoss. Eine volle Wasserflasche folgt doch das ist die schnellste Spinne die ich je sah. Fast spielerisch weicht sie aus. Als ich mich mit meinem Lonely Planet bewaffne sehe ich aus den Augen winkeln wie die Spinne losspringt und auf mich zufliegt. Schnell bewege ich mich nach vorne und sie segelt knapp an meinem Ruecken vorbei ich drehe ich mich um und werfe das Buch Mit einem Knall schlagen sie auf . Buch und Spinne fallen zu Boden Angeschlagen mit einem Bein weniger verschwindet mein Feind unter einem Haufen Gewand!!!

Seltsamerweise fuehl ich mich benommen mein Zimmer verschwimmt vor meinen Augen. Ich taumele ein paar Schritte zurueck lehn mich gegen die Wand und atme tief durch! Schweiß steht mir auf der Stirn! Die Welt dreht sich! Mein Gegner kommt unter dem Gewand hervor und mir scheint als wuerde sie mich abschaetzend betrachten etwa wie ein Geier ein krankes Tier. Meine Augen fallen zu verdammt reiß dich zusammen. Mit aller Kraft schaffe ich es meine Augen zu oeffnen und sehe die Spinne langsam auf mich zukrabbeln. Ich versuche mich zu bewegen verdammt warum fuehlt sich mein Koerper so taub an Ich reiße mich zusammen mache einen Schritt nach vorne als die Realitaet nach oben verschwindet verliere ich mein Bewusstsein.

Mein Koerper fuehlt sich leicht an Was ist los? Wie lange war ich weg? die Erinnerung kehrt zurueck und ich schlage die Augen auf. Grelle Farben ich fuehl mich richtig gut! Die Umgebung wankt, so als waer ich betrunken oder im Delirium, seltsame Gestalten tanzen um mich herum Halbnackte Maenner und Frauen mit schraegen Bemalungen in allen Farben. Einige sind nur halb menschlich und haben Krokodil o. Schlangen Koepfe. Ich gesell mich zu ihnen und tanze Wunderschoene sanfte Klaenge dringen an mein Ohr. Eine leicht bekleidete Bauchtaenzerin vor mir nimmt mich bei der Hand sie sagt etwas Komm mit und das Echo der Worte klingt noch tausendmal in meinen Ohren wir schweben
gemeinsam ueber roten Sand um uns blitzen gruene Gewitter und der Donner grollt Sie hat ein bestimmtes Ziel aber das ist mir egal mir ist alles egal wir bleiben an einem Abhang stehen das andere Ende ist nicht in Sicht. Wir stehen vor dem Nichts der Unendlichkeit Der Horizont spiegelt sich blau Das ist sie die Ewigkeit .Ich sehe sie an und sie ist wunderschoen. Ich weiß was sie denkt. Ich nehme das Maedchen bei der Hand und wir springen in den bodenlosen Abgrund ins nichts ins Vergessen in die Zukunft in den Tod ins Ungewisse. Eine Brise erfasst uns und wir schweben nach oben .Wir fliegen

Die Sonne blendet mich als ich die Augen oeffne Ich liege am Boden und hab mir wohl den Kopf angeschlagen abgesehen davon und einer kleinen Schwellung am arm scheine ich unverletzt. Bewegen ist auch kein Problem ich blicke hinab auf mein T-Shirt und dem riesigen Abdruck einer Spinne

Lichter

Lichter

Als ich heute Morgen aufgewacht bin waren da schon wieder diese Lichter! Seit Wochen plagen sie mich und jeden Morgen sind sie da, sie lassen mich einfach nicht in Ruhe!
Angefangen hat das Ganze ja vor zwei Wochen, auf dem Heimweg von der täglichen Arbeit. Ich bin nämlich Diamantenschleifer und zwar ein ziemlich Guter. Der beste in Wien. Zugegeben ich bin tatsächlich der Einzige in dieser Stadt. Ich stelle aus Diamanten Figuren jeder Art her Affen, Elefanten, Känguruhs(Tiere erfreuen sich größter Beliebtheit) Autos...... usw. .... . Was der Kunde wünscht ist mir Befehl. Natürlich zählen zu meiner Kundschaft nur die reichsten der Reichen. Ein Diamant ist ein sehr teurer Stoff und einer den man sehr vorsichtig behandeln muß da er sehr leicht bricht...... .
Dieser Tag war nicht so gut gelaufen ich mußte erfahren dass einer meiner besten Kunden seine Frau in einem Anfall von Eifersucht getötet hatte, darum musste er nun ins Gefängnis. Schlecht für Ihn Schlecht für mich noch schlechter für seine Frau. Ich fragte mich bloß was mit den Ganzen diamantenen Engeln, Skorpione, Teufeln, Autos, Nilpferde,Katzen Hunde, Pferde,......................... die bei ihm zuhause auf der Fensterbank standen, passieren würde. Vielleicht würden ein paar wie zufällig in den Taschen von irgendwelchen Polizisten enden. Deren Gattinen würden sicher begeistert sein von den hübschen Figuren wahrscheinlich sogar unwissend das sie einen Millionenschatz in Händen halten. Solchen und ähnlichen Gedanken nachhängend beschloss ich einen kurzen Besuch in der Villa meines Freundes abzustatten.  Nach einem kurzen Spaziergang war ich dort, es war ein großes Grundstück, umspannt mit einem Zaun, Reiche Menschen sind ja oft ein bißchen paranoid, wahrscheinlich mit Recht. Die Villa war dunkel  und sah bei Halbmond ein wenig düster und unheimlich aus. Dann fing auch noch ein Hund zu heulen an. Die Gassen waren leer und still na dann konnt ich es ja wagen. Ich kletterte über den Zaun wollte auf der anderen Seite herunterspringen blieb aber mit dem Mantel hängen, hing eine Sekunde in der Luft bis der Mantel riß und ich im Matsch und auf der Nase landete. Ach verdammt!!!!! Im Haus gegenüber ging ein Licht an. Ich versteckte mich schnell hinter einem Busch. Eine alte Frau schaute alarmiert und neugierig aus dem Fenster und herüber zu mir! Konnte mich aber nicht sehen. Nach 3 Minuten ließ sie es wieder sein. puhhh! Ich schlich los von Busch zu Busch von Versteck zu Versteck! Bis hin zu ebenjenem Geheimeingang den mir mein Freund in jener durchzechten Nacht gezeigt hatte.Wie gesagt er war ein wenig paranoid und hatte überhaupt eine Vorliebe für Geheimgänge, versteckte Zimmer und Labyrinthe. Leise schlich ich durch den Geheimgang, und begegnete dabei einer wirklich riesigen Ratte, die sich aber für Flucht entschied. Nach langer Suche fand ich den Schalter der die Tür ins Wohnzimmer öffnet, er befand sich hinter einem losem Stein! Ich schaltete das Licht ein, und sah mich um, ich drank einen Schluck Wein, er würde ihn nicht mehr brauchen. Schmeckte gut. Na ja ein Wein zu einem Preis der eine Familie ein ganzes Jahr lang ernähren könnte sollte auch gut schmecken. Mit der Weinflasche bewaffnet schlich ich weiter. Und Bald erreichte ich meinen Zielort das Fensterbrett, und sie waren alle noch da die Ganzen Figuren die ich gemacht hatte. So wurde ich zum Dieb. Nicht das ich es nötig gehabt hätte, sondern einfach so! Meine Arbeit war getan  und die Flasche Wein war auch schon leer! Als ich durch Geheimgang zurückschlich bzw. wankte stolperte ich fiel und stieß mir den Kopf. Neben mir öffnete sich eine versteckte Tür. Das Licht brannte grell, es war eine Art Laboratorium, Reagenzgläser, Flüssigkeiten in allen Farben, Computer liefen, seltsamste Gerätschaften aller Art, aber es war scheinbar niemand da. Sehr beeindruckend! Ich sah mir die Aufzeichnungen auf den Computer an, scheinbar hatte er eindringlich an etwas geforscht. Etwas das er den Namen Ecliptoris gegeben hatte! Schräg. Aus den Aufzeichnungen wurde ich nicht recht schlau. Endlose Berechnungen die meiner Meinung nirgends Hinführten! Ein Bericht über die Chaostheorie. Ein Buch über Wurmlöcher lag neben dem Computer und noch eines die Entdeckung der Unendlichkeit! Haufenweise handschriftlich geschriebene Zettel! Ich schaute sie durch! Es war so etwas wie ein Tagebuch oder eine Auflistung seiner Fortschritte! Ich zog den mit dem neuesten Datum hervor: In großen Blockbuchstaben stand da:
Ich habe es geschafft endlich geschafft nach all dieser langen Zeit und den vielen unermesslichen Opfern ist es endlich soweit ich habe das Tor zur Unendlichkeit geöffnet! Durch das ich unsterblich werde. Ich habe die Methode gefunden mit der ich meinen Geist mit dem Kosmos und der Unendlichkeit verschmelzen kann. Daraus ergeben sich unbegrenzte Möglichkeiten ich werde alles sein und tun können was ich will.  Ich werde so etwas wie ein Gott sein und niemand kann mich mehr aufhalten.
Scheinbar hatte ihn doch etwas aufgehalten und ich schätze es war sein eigener Wahnsinn!!
Mein Freund war wenn auch freundlich immer etwas exzentrisch gewesen nun erkannte ich das er wohl völlig verrückt ist!! So gesehen ist das Gefängnis nicht der schlechteste Platz für ihn!
Das Zimmer hatte noch 2 Türen eine öffnete ich. Der Raum war leer bis auf die Mitte wo auf einem kleinem Podest ein ungewöhnlicher Gegenstand lag nämlich ein enorm schöner Kristall!
Ich kenne mich aus mit Kristallen ist ja meine Branche aber so einen Stein hatte ich noch nie gesehen. Er war dursichtig und doch tanzten  in seinem Inneren alle Regenbogenfarben. Außerdem war er von einer Art Lichtaura umgeben. Dieser Einbruch wurde besser und besser!
Ich wollte ihn anfassen! Da geschah etwas höchst seltsames! Die Welt wurde ihn ein unendlich grelles Licht getaucht und alles verschwand in diesem! Es war als wanderte ich durch das nichts! Alles war verschwunden und plötzlich fühlte ich mich unendlich einsam! Plötzlich waren überall um mich Menschen. Gingen hin und her! Zuerst konnte ich die Gesichter nicht erkennen, doch dann sah ich das sie alle genauso aussahen wie ich. Ich versuchte mit einem zu reden!
"Hey man verdammt was ist hier los"
Mein anderes ich sagte: "Stören sie mich nicht ich bin auf dem Weg zur Arbeit. Hey Moment mal sie sehen ja genau aus wie ich.Unglaublich diese Ähnlichkeit!"
"Sehen sie sich Mal um die sehen alle so aus"
"Wie komm ich denn hierher ich war doch gerade auf dem Weg zur Arbeit! Ich war in Eile denn mein Wecker hat heute früh nicht geläutet. Jetzt komm ich garantiert zu spät!
Ok er sah mir zwar ähnlich  aber so einen Mist würde ich sicher nie sagen.
"Vergiss deinen Wecker viel wichtger ist: Wie kommen wir hierher und was ist mit der realen Welt passiert und vor allem was ist hier überhaupt los????!!!??!
OK ich war ein wenig aufgebracht und hatte meine Stimme ein wenig erhoben!
Ein drittes Ich mischte sich ein: Meine Herren ich kam nicht umhin ihre Unterhaltung zu belauschen. Auch für mich ist diese Umgebung befremdlich! Doch anstatt zu jammern zu schreien und sich Sorgen zu machen sollten sie vielleicht einfach diese eindeutig nicht alltägliche Erfahrung nutzen sie geniessen und sehen welche Spirituelle Lehre wir daraus ziehen können. Ist doch wirklich interessant oder?!
Darauf sagte der zweite "Oh man schon 5 nach halb es ist sinnlos ich komm garantiert zu spät!!" Ich wurde wütend: " Verdammt ist doch scheißegal wie spät es ist die reale Welt hat zu existieren aufgehört vielleicht sind wir bald alle tot!" Ich kann manchmal sehr negativ sein!
"Vielleicht sind wir schon tot und gerade auf dem Weg ins Jenseits"
"Oder wir träumen"
"Man wenn das der Himmel ist ist es ja echt trist nicht mal Weiber hier"
"Ja und Schnaps gibts auch keinen"
"Und Gott hab ich auch noch nicht gesehen"  Immer mehr Ichs mischten sich ein. Ein paar Ichs lachten andere schauten ernst oder wütend.
"Verdammt lass Gott aus dem Spiel"
" Was denn wenn er sich schon nicht auf der Erde zeigt könnte er uns wenigstens im Himmel begrüßen der Penner!"
Einem scheinbar sehr religiößen Ich gefiel das garnicht und eine handfeste Schlägerei entstand.
Ichs schlugen und traten aufeinander ein andere wollten schlichten wieder andere entfernten sich!
Solche Idioten ich entfernte mich und schaute mich um außer denn anderen Ichs gab es wirklich garnichts nur diese weißen Lichter am Ende des Horizonts. Nachdem ich eine Weile gegangen war war ich wieder völlig allein. Ich fühlte mich wieder sehr einsam. ich spazierte weiter und weiter.
Doch nichts geschah. Ich ging Stunde um Stunde Tag um Tag. Ich fühlte mich immer einsamer und isolierter: Manchmal wünschte ich das ich bei den anderen Ichs geblieben wäre. Ich wandere einfach weiter. Aber nichts geschieht

Ich wandere und ich wandere aber nichts geschieht. Ich hab keinen Hunger und keinen Durst. Und auf die Toilette muß ich auch nicht mehr! Nicht nur die Welt sondern auch ich hab mich verändert!

Ich habe darüber nachgedacht was mein Freund in seinem Wahnsinn in sein Tagebuch geschrieben hat. Er werde ein Gott sein er werde unsterblich sein! Ja er hat irgendetwas geschaffen. Und dort bin ich jetzt.

Es ist auch egal! Ich will eigentlich nur wieder zurück! Ich hab die Diamantfiguren weggeworfen! Und wisst ihr was sie haben sich einfach aufgelöst!
Manchmal schlafe ich und wenn ich aufwache sehe ich die weißen Lichter am Horizont die wohl alles in dieses weiß tauchen.
Die Lichter kommen nicht näher sie bleiben immer gleich weit weg. Ich gehe nun schon eine Ewigkeit. Hab mir überlegt mich umzubringen aber weiß nicht genau wie!
Ich wandere einfach weiter! Vielleicht komme ich irgendwann zu diesen weißen Lichtern und dann schlag ich sie kaputt vielleicht ist die welt dann wieder so wie sie vorher war! Oft fühle ich mich einsam und manchmal glaube ich das ich den Verstand verliere.Ich ertappe mich wie sinnloses Zeug vor mich hinlalle. Deswegen hab ich das alles niedergeschrieben ich werde es wenn ich fertig bin wegwerfen. Es wird sich auflösen vielleicht verschwindet es in meine welt wenn es die überhaupt noch gibt.

Ich leg mich schlafen. Schlafen ist gut dann träume ich von zuhause. Und hoffe wenn ich aufwache seh ich nicht mehr diese weißen Lichter!

Ich wandere weiter durch das nichts, vielleicht für immer

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